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Konzerte  Interview: The Whiskey Foundation in der mySkylounge Kempten


Geschrieben von Jacqueline Hoffmann am 22.02.2018

The Whiskey Foundation

17.03.2018 - mySkylounge/Kempten

Am 17. März stehen mit The Whiskey Foundation fünf Musiker auf der Bühne, denen der Bluesrock wohl in die Wiege gelegt wurde. Auch wenn sie aus München stammen, fühlt man sich beim Zuhören ins Mississippi-Delta versetzt: Eine verrauchte Bar, das halb leere Whiskey-Glas vor einem stehend, den Klängen einer charismatischen Live-Band lauschend. Wir haben mit Julian Frohwein, dem Pianisten und Organisten der Band ein wenig über Whiskey, AC/DC und Entscheidungsfragen geplaudert.

Warum Whiskey und nicht Whisky?
Der namensgebende Trunk am Abend der ersten Jam-Session war Bourbon Whiskey. Außerdem sind wir sprachlich dem amerikanischen Englisch in unseren Texten naturgemäß etwas näher als dem britischen.

Welcher Whiskey verleitete Euch zur Namensgebung der Band?
Ein Bourbon, das muss reichen.

Wie würdet Ihr Euren Whiskey-Konsum in der Band einschätzen?
Eine Flasche pro Kopf täglich… Nein im Ernst, keine Ahnung.

Wenn Eure Musik ein Kleidungsstück wäre, welches wäre das?
Keines, sondern die pure Nacktheit. Unsere Musik ist ehrlich und organisch, Kleidung ist das selten.

Erinnert Ihr Euch an Euren allerersten Auftritt? Wo war das und wie habt Ihr ihn erlebt?
Mein erster Auftritt mit The Whiskey Foundation, den man als richtiges Konzert bezeichnen kann, war im Feierwerk in München bei einer Konzert-Reihe im Frühjahr 2011, wenn ich mich nicht irre. Wir waren die erste von drei Bands, hatten sicher den einen oder anderen musikalischen Schnitzer, einen guten Schwips und einen Heidenspaß.

Was war die kleinste Publikumszahl, vor der Ihr je gespielt habt?
Ca. 5.

Und welche die Größte?
Ca. 80 000.

Was habt Ihr von Euren Konzerten als Vorband von AC/DC mitgenommen?
Erinnerungen, Erfahrungen, und bestimmt ein paar neue Zuhörer.

Wie sind die Herren so Backstage?
Haha, das wissen wir leider auch nicht. Der engste Kontakt den wir hatten, war als Angus Young nach deren Show im Golfcart an uns vorbei Richtung Umkleide gefahren wurde.

Wie wird man Vorband so einer legendären Band?
Es wurde über einen guten Kontakt bei einer Booking-Agentur angefragt und wir hatten sicher eine Menge Glück. Wobei man davon ausgehen kann, dass das Management von AC/DC sich unsere Sachen schon angehört hat und Gefallen daran fand. Ich denke nicht, dass es da so etwas wie eine Warteliste gibt. Die Entscheidung wirkte sehr spontan. Wir haben erst wenige Tage vor der ersten Show Bescheid bekommen, dass es klappt. Streng genommen waren wir ja der Opening-Act für 4 Konzerte in Deutschland. Die unmittelbare Vorband hat fast die gesamte Europatour mitgespielt und wurde vermutlich weit im Voraus bestätigt.

Welcher Song Eures aktuellen Albums „Blues and Bliss“ repräsentiert Eure Musik am besten?
Schwer zu sagen… Wir haben aber kürzlich ein Musikvideo veröffentlicht. Es besteht aus zwei Songs vom Album. Die Songs heißen „Try To Handle“ und „Unspoken Dreams“. Wenn man sich das anschaut und vor allem anhört, bekommt man sicher einen ganz guten ersten Eindruck.

Erzähl den ersten Witz, der Dir einfällt.
Patient: Herr Doktor, irgendetwas stimmt nicht mit mir. Niemand nimmt mich wahr.
Doktor: Der Nächste bitte!

Habt Ihr eine lebensverändernde Weisheit, die Ihr Euren Allgäuer Fans mit auf den Weg geben möchtet?
Im Allgäu gibt’s super Käse. Halt, das wissen die sicher selbst… Hm, ich denke es gibt niemals nur eine Perspektive. Es ist wichtig Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Darum gibt es wohl auch nicht die EINE lebensverändernde Weisheit.

Rock oder Roll?
Kurze Frage, schnelle Antwort!


Roll!

Whiskey-Cola, ja oder nein?
Ja.

Chucks oder Boots?
Musik.

Katzen- oder Musikvideos?
Das zweite. Ziegen sind auch viel lustiger als Katzen.

Musik übers Handy oder MP3-Player?
Bei der Auswahl, Handy.

Popcorn oder Nachos?
Nachos.

Strand oder Berge?
Beides schön.

Eiscreme im Becher oder in der Waffel?
Waffel.

Interview: Jacqueline Hoffmann